Eine weitere Publikation des David J Apple Center for Vision Research: Im aktuellen Journal of Refractive Surgery bewertete die Heidelberger Gruppe die visuellen Ergebnisse, als dreizehn Kataraktpatienten eine Small-Aperture-IC-8-IOL (AcuFocus, Irvine, CA) im einen und eine segmental-refraktive Lentis Mplus LS-313 MF20 IOL (Oculentis, Berlin, Deutschland) im Partnerauge erhielten.
Functional Outcomes and Reading Performance After Combined Implantation of a Small-Aperture Lens and a Segmental Refractive Bifocal Lens Hyeck-Soo Son, MD; Ramin Khoramnia, MD; Timur M. Yildirim, MD; Isabella Baur, MD; Grzegorz Labuz, PhD; Gerd U. Auffarth, MD, PhD J Refract Surg. 2019;35(9):551-558.
Beitrag von Dr. Isabella Baur. Fünf Monate nach der Operation zeigten die mittleren binokularen Sehergebnisse UDVA-, UIVA- und UNVA-Werte von −0,04 ± 0,11, 0,00 ± 0,10 bzw. 0,11 ± 0,08 logMAR. Der binokulare fernkorrigierte Lesetest bestätigte ebenfalls die verbesserte Sehfunktion, mit einem Intermediär-Lesevisus von 0,12 logMAR bei 69,21 cm und einem Nah-Lesevisus von 0,19 logMAR bei 41,63 cm.
Die mittlere Halogröße betrug 32,54 ± 22,38, die mittlere Halointensität 34,46 ± 21,95, die mittlere Blendungsgröße 9,00 ± 17,47 und die mittlere Blendungsintensität 9,92 ± 16,84.
Prof. Auffarth kommentierte, dies sei ein neues Konzept der kombinierten Implantation einer Small-Aperture-IOL und einer segmental-refraktiven Bifokallinse; in unserer Studie zeigten wir gute Ergebnisse in Ferne und Intermediärbereich sowie funktionelle Ergebnisse in der Nähe. Die Kombination der IOLs verursacht zudem minimale photische Phänomene.
Der vollständige Artikel kann online über diesen Link eingesehen werden.


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