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Warum Heidelberg?

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Veröffentlicht: Oct 24, 2012 · Aktualisiert: Jul 31, 2026 · 2 Min. Lesezeit
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Heidelberg schmiegt sich in das Tal des Neckars, nahe der Stelle, wo er in den Rhein mündet, im Bundesland Baden-Württemberg.

„Ich sah Heidelberg an einem völlig klaren Morgen, der durch eine angenehme Luft zugleich kühl und erquicklich war. Die Stadt in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung hat, man darf sagen, etwas Ideales ….”
Johann Wolfgang von Goethe

Warum Heidelberg?

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist der offizielle Name der Universität Heidelberg, einer öffentlichen Forschungsuniversität im Bundesland Baden-Württemberg. Sie geht auf das Jahr 1386 zurück, als Ruprecht I., Kurfürst von der Pfalz, sie auf Anweisung von Papst Urban VI. gründete. Sie ist Deutschlands älteste Universität und war die dritte im Heiligen Römischen Reich gegründete Universität. Sie ist Gründungsmitglied der League of European Research Universities und der Coimbra-Gruppe.

„Zukunft. Seit 1386”

Eine Tradition der Forschung

Mit der Universität sind 55 Nobelpreisträger verbunden. Sie zählt durchweg zu den besten Universitäten Europas, insbesondere als internationaler Standort für die Ausbildung von Postgraduierten. Jedes Jahr werden rund 1.000 Promotionen erfolgreich abgeschlossen, und gut ein Drittel der Doktoranden kommt aus dem Ausland.

Es gibt zwei Hauptcampus: einen in der Altstadt mit den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten und einen im Neuenheimer Feld für Medizin und Naturwissenschaften, auf der Nordseite des Neckars. Das Apple Lab ist Teil der Augenklinik des Universitätsklinikums auf diesem Campus im Neuenheimer Feld. Mehrere unabhängige Forschungsinstitute, etwa das Deutsche Krebsforschungszentrum und zwei der Max-Planck-Institute, befinden sich im Neuenheimer Feld. Das Apple Lab unterhält Partnerschaften mit diesen Exzellenzzentren und fördert so hohe Standards in der augenheilkundlichen Ausbildung und Forschung hier in Heidelberg.

Es ist diese Atmosphäre der Forschungskooperation, die Heidelberg zu den besten Universitäten der Welt zählen lässt. Bei der Zahl der zum Zeitpunkt der Preisverleihung mit der Universität verbundenen Nobelpreisträger liegt Heidelberg in Deutschland an erster, in Europa an vierter und weltweit an dreizehnter Stelle.

  1. Das Academic Ranking of World Universities der Shanghai Jiao Tong University führt Heidelberg national auf Platz 3, europaweit auf Platz 14 und weltweit auf Platz 63.
  2. Das University Ranking by Academic Performance 2010 (URAP-Ranking) der Middle East Technical University führt Heidelberg national auf Platz 2, europaweit auf Platz 12 und weltweit auf Platz 54.
  3. Das Performance Ranking of Scientific Papers for World Universities (HEEACT-Ranking) des Higher Education Evaluation and Accreditation Council of Taiwan platzierte Heidelberg in Deutschland auf Platz 2, in Europa auf Platz 12 und weltweit auf Platz 61.
  4. Das Scientometrics Journal Gatekeepers Indicator Ranking (ISSRU-Ranking) der Eötvös-Loránd-Universität Budapest führt die Universität Heidelberg an der Spitze der deutschen Universitäten, europaweit auf Platz 12 und weltweit auf Platz 73.
  5. Zu den historischen wissenschaftlichen Leistungen Heidelberger Forscher zählen prominent die Erfindung des Bunsenbrenners sowie die Erfindung und Entwicklung der Spektroskopie; die Entdeckung der Elemente Caesium und Rubidium; die Bestimmung des absoluten Siedepunkts; und die Identifizierung und Isolierung des Nikotins als pharmakologisch wirksamem Hauptbestandteil des Tabaks.
Diesen Artikel zitieren
Gerd Auffarth. (2012, October 24). Warum Heidelberg?. David J Apple Laboratory. https://djapplelab.com/why-heidelberg/
Gerd Auffarth. "Warum Heidelberg?." David J Apple Laboratory, 24 Oct. 2012, https://djapplelab.com/why-heidelberg/.
Gerd Auffarth. "Warum Heidelberg?." David J Apple Laboratory. October 24, 2012. https://djapplelab.com/why-heidelberg/.
@article{warum-heidelberg, author = {Gerd Auffarth}, title = {Warum Heidelberg?}, journal = {David J Apple Laboratory}, year = }, month = }, url = /why-heidelberg/}, note = {Accessed: 2026-07-31} }
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Geschrieben von Gerd Auffarth Folgen
Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth, MD, FEBO, ist Leiter des Labors, Ärztlicher Direktor der Augenklinik und Direktor des David J Apple Center for Vision Research.

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