Willkommen am David J. Apple® Laboratory des David J Apple® Center for Vision Research, der Heimat von Prof. David J Apples Vision, Intraokularlinsen, ophthalmochirurgische Techniken und die Patientenversorgung zu verbessern. Heute bin ich Professor für Augenheilkunde an der Universität Heidelberg. Mein Interesse an der augenheilkundlichen Forschung reicht zurück bis zu meinem zweijährigen Forschungsstipendium in Prof. Apples Labor in den USA.
Davids Vision lebendig halten
Ich bin stolz, sagen zu können, dass ich zum Apple Korps gehöre, wie David seine Research Fellows gern nannte. Anfang der 1990er-Jahre arbeitete ich mit ihm in Charleston an der Medical University of South Carolina. Er wurde mein wissenschaftlicher Vater: ein Mentor, der mir beibrachte, augenheilkundliche Forschung zu betreiben. Ich verdanke ihm so viel; die Augenheilkunde hat von seinen zahlreichen Beiträgen profitiert. Selbst Davids angeschlagene Gesundheit hielt ihn nicht davon ab, seine Vision zu verfolgen, minderte weder seine Motivation noch seine Weisheit; vielleicht verzögerten gerade diese Eigenschaften seine Erkrankung eine Zeit lang.

Die Überquerung des Atlantiks
Zum Zeitpunkt seines Todes im August 2011 befand sich Davids Labor in seinem Haus auf Sullivan’s Island, South Carolina. In jenem Herbst besuchte ich Ann Apple, und sie stimmte freundlicherweise zu, das Labor ihres Mannes nach Heidelberg zu verlegen, um seine Arbeit auf eine internationalere Ebene und an eine Universität zu bringen. Im Frühjahr 2012 verschifften wir das Labor nach Deutschland. In jenem Sommer packten wir die Kisten in einem Raum der Augenklinik aus. Alle Archive von Professor Apple sind hier: seine Laboraufzeichnungen und Korrespondenz, einschließlich der vielen Briefe, die er mit Sir Harold Ridley austauschte.
Heidelberg
Dieses Archiv ist nun in einem florierenden internationalen Labor untergebracht und setzt fort, was David für die Forschung an intraokularen Implantaten begonnen hat. Als Standort ist Heidelberg äußerst passend, denn gegen Ende seines Lebens hatte David eine Humboldt-Gastprofessur an der von ihm so bewunderten Universität erhalten. Ebenso wie seine Liebe zur medizinischen Wissenschaft verehrte David die Geschichte der Medizin. Unsere Medizinische Fakultät ist die älteste Deutschlands: Über 600 Jahre Lehre und Forschung haben eine tief verwurzelte Tradition der Verantwortung hervorgebracht, den vielen Herausforderungen der Medizin im 21. Jahrhundert zu begegnen.
Es ist mir eine große Ehre, auf seinem Vermächtnis aufzubauen, Davids Arbeit fortzuführen und zu erweitern. So halten wir Davids Namen und Geist lebendig. Wir freuen uns darauf, in diesem Netzwerk Hersteller ophthalmologischer Implantate und Chirurgen aus aller Welt zusammenzubringen.
Ich hoffe, Ihr Besuch auf der Website bereitet Ihnen Freude. Im Namen aller meiner Kolleginnen und Kollegen sage ich: Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.
(Erstveröffentlichung: 24.10.2012, 22:00 Uhr)


Herzlichen Glückwunsch, Ramin!